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Adresse

Georg-von-Boeselager Sekundarschule
Blütenweg 10
53913 Swisttal

Tel: 02254/8449-26
Fax: 02254/8449-27
info@gvbs-heimerzheim.de

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Berufswahlkonzept

orientierung_beruf

Berufsorientierung versteht sich als ist ein steter Prozess, in dem es gilt, die Interessen, Neigungen und Fähigkeiten der Schüler/innen mit den sich wechselnden Möglichkeiten, Bedürfnissen und Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt in Einklang zu bringen. Das Entwickeln einer eigenen beruflichen Perspektive verlangt von den Schüler/innen neben den Kenntnissen der Bildungs- und Ausbildungswege vor allem Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, die es gilt in den Mittelpunkt der unterrichtlichen Arbeit zu rücken. Im Sinne einer ganzheitlichen und individuellen Förderung ist das Entwickeln und Stärken der eigenen sozialen und personalen Kompetenzen, die in der heutigen Lebens- und Berufswelt unerlässlich sind, Ziel einer selbstkompetenzfördernden Berufsorientierung. Dies kann nicht Aufgabe einzelner weniger Fächer sein, sondern muss möglichst frühzeitig, fächerübergreifend und kontinuierlich in den Bildungsprozess einbezogen werden.

Ihren Ansatz findet die Berufsorientierung daher schon in Jahrgangsstufe 5, in der es jedoch noch nicht um berufsspezifische Lerninhalte geht, sondern grundlegende Fertig- und Fähigkeiten im Focus stehen, die in den folgenden Jahren weiter ausgebaut und spezifiziert werden. Einen großen Stellenwert nehmen die Erprobung von außerschulischen Lernorten (hier vor allem Betriebe) und das Sammeln von Praxiserfahrungen ein. Daher haben die Schüler/innen schon ab der Jahrgangsstufe 7 die Möglichkeit, ihren persönlichen Neigungen und Interessen, aber auch Fähigkeiten entsprechend, verschiedene Praktika zu absolvieren, in denen sie die Grundstrukturen der Berufs- und Arbeitswelt kennenlernen können, bzw. in den höheren Jahrgangsstufen ihren Berufswunsch festigen und ggf. Ausbildungsplätze sichern können.

Darüber hinaus ist die Georg-von-Boeselager Sekundarschule in regionale und überregionale Netzwerke eingebunden. Es bestehen verschiedene Lernpartnerschaften und Kooperationen mit Unternehmen, Schulen und Institutionen, die es uns ermöglichen, zum einen regelmäßig Betriebsbesichtigungen vorzunehmen, zum anderen aber auch außerschulische Experten in den Unterricht einzuladen, um über berufsrelevante Themen zu informieren.

Die Schule arbeitet eng mit der Agentur für Arbeit und der Jugendhilfeeinrichtung „lernen fördern“ – Beratungsstelle für Jugendberufshilfe „Tandem“ zusammen.

Mit dem Erreichen ihres Schulabschlusses sollen die Schüler/innen folgende Berufswahlkompetenzen erreicht haben:

  • Allgemeine Kenntnisse zur Berufswelt
  • Kenntnis von Anforderungen und Qualifikationen
  • Kenntnis eigener Interessen, Neigungen und Fähigkeiten
  • Entwickeln und Erproben eigener Vorstellungen
  • Fähigkeit, sich Informationen zu beschaffen
  • Persönliche Entscheidungsfähigkeit

Ein Konzept zur Berufswahlorientierung muss notwendigerweise einen hohen Anteil obligatorischer Bestandteile enthalten. Deshalb wurde an der Georg-von-Boeselager- Sekundarschule ein für alle Schüler/innen verbindliches Schulcurriculum zur intensiven Berufswahlorientierung entwickelt.

 

Phasen der intensiven Berufswahlorientierung

 Stufe 7 

  • BV-Projekttage „Einstieg in die Arbeitswelt“
  • anschließend dreitägiges „Schnupperpraktikum“
  • Zeitraum: Ende des Schuljahres

Stufe 8

  • AW-Unterricht: Berufsorientierung, Arbeitswelt, Bewerbung
  • Einführung des „Berufswahlpass Plus“
  • zweiwöchiges Praktikum vor den Osterferien
  • Kompetenzcheck und Förderplan

Stufe 9

  • dreiwöchiges Praktikum nach den Herbstferien
  • BV-Unterricht – Module: Berufskunde und Betriebsbesichtigungen
  • Bewerbungstraining
  • Testverfahren
  • Kompetenz- und Verhaltenstraining
  • verpflichtendes Lebensplanungsgespräch: Eltern – Schüler – Lehrer
  • Bewerbungsbegleitung
  • Zeitraum: Februar, 2. Schulhalbjahr
  • Schülersprechtag: Leistungsgespräch-Laufbahnplanung-Zielformulierung
  • Termin: nach den Halbjahreszeugnissen
  • Sozialpraktikum, letzte Schulwoche

Stufe 10

  • Praktikum: zwei Wochen vor den Herbstferien
  • verpflichtendes Lebensplanungsgespräch Eltern-Schüler-Lehrer
  • Zeitraum: Anfang 1. Halbjahr
  • Bewerbungsbegleitung
  • Praktika oder Intensivlerngruppen in der Schule (z. B. Methodentraining)