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Georg-von-Boeselager Sekundarschule
Blütenweg 10
53913 Swisttal

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Elternbrief Nr.1 – 14.08.2020

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,

ergänzend zur Veröffentlichung auf der Homepage möchten wir noch weitergehende Hinweise zum Schulstart geben. Alle Schülerinnen und Schüler (SuS) und alle Kolleginnen und Kollegen (KuK) müssen zur Einhaltung der Hygieneregeln während der Unterrichts- und Pausenzeiten eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) tragen. Zur Rückverfolgbarkeit von möglichen Infektionsketten muss der Unterricht in festen Lerngruppen stattfinden und eine „Vermischung“ von SuS verschiedener Jahrgänge nach Möglichkeit vermieden werden. Dazu haben wir folgende Maßnahmen beschlossen:

  • Zur Verhinderung von größeren Gruppendurchmischungen auf dem Schulhof vor Unterrichtsbeginn startet der Unterricht mit einem offenen Beginn ab 7.45Uhr, so dass die SuS nach Ankunft gestaffelt das Schulgebäude betreten können. Vor den geöffneten Klassenräumen steht jeweils eine Aufsicht. Die Ein- und Ausgänge für die einzelnen Stufen sind folgendermaßen eingeteilt:

Haupteingang: Klassen 6 a,b,c,  8 b,c und 10 a,b,c

Eingang unterer Pausenhof: Klassen 5 a,b,c, 7 a,b,c , 8 a , 9 a,b,c

  • Der Pausenverkauf findet statt. Die SuS können ihre Schulhofparzelle verlassen um etwas zu kaufen. Die Aufsicht an der Mensa kontrolliert den Eingang und lässt nur bis zu 6. SuS hinein.
  • Die vorhandenen Toiletten sollen folgendermaßen genutzt werden:

Stufe 10 und 8 Toiletten in der Aula

Stufe 6 und 9 Toiletten auf dem Hof

Stufe 5 und 7 Toiletten in der Mensa

Während des Unterrichts gilt die bisherige Regelung für den Besuch der Toilette.

  • Während der Pausenzeiten wird der Schulhof in Parzellen für jede Jahrgangsstufe eingeteilt.  Die Aufsicht wird so verstärkt, dass die erforderlichen Hygienestandards angemessen kontrolliert werden können. Die Tutor_innen erläutern den SuS im Vorfeld, welcher Ein- bzw. Ausgang und welcher Pausenbereich ihnen zugewiesen wird. Sollte es zu Regenpausen kommen, verbleiben die SuS in den Klassen und werden dort beaufsichtichtigt.
  • Die KuK haben die Möglichkeit mit den SuS den Klassenraum kurz zu verlassen und auf dem Schulhof mit Wahrung des Mindestabstands eine kurzzeitige Abnahme der MNB zu ermöglichen.
  • In den Stufen 9 und 10 werden die Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch, Mathe und Physik binnendifferenziert im Klassenverband unterrichtet, so dass eine feste Lerngruppe bestehen bleibt. Da es in diesen Stufen drei Grund- und zwei Erweiterungskurse gibt, müsste der dritte Grundkurs auf die beiden anderen Grundkurse aufgeteilt werden. Es käme zu einer zu starken Durchmischung der Lerngruppen und einem unverhältnismäßig hohen Aufwand, um Flächen, Türgriffe etc. zu desinfizieren.
  • Die SuS, die in Stufe 7 und 8 einen E-Kurs besuchen, können dies in der jeweiligen Lerngruppe in einem Differenzierungsraum mit festen Plätzen tun.
  • Der WP- Unterricht wird ebenfalls im Klassenverband mit entsprechenden Lernplänen stattfinden.
  • Die SuS, die Französisch und Spanisch gewählt haben, werden in der jeweiligen Lerngruppe in einem Differenzierungsraum unterrichtet.
  • Das stufenübergreifende Angebot im AG-Bereich für 6/7 muss in ein Angebot jeweils für Stufe 6 und Stufe 7 aufgesplittet werden. Genauere Informationen folgen.
  • Der Sportunterricht soll bis zu den Herbstferien im Freien stattfinden. Schwimmunterricht ist erlaubt.
  • Singen im Musikunterricht ist aufgrund unserer räumlichen Gegebenheiten nicht erlaubt.
  • Da die „Corona Warn-App“ vom Ministerium für alle empfohlen wird, ist den SuS das Mitführen des Handys in der Hosentasche (Stumm-Modus) erlaubt. Die Nutzung des Handys in den Schul- und Pausenzeiten ist nach wie vor untersagt!
  • Sollten Sie durch den Schulbetrieb eine gesundheitliche Gefährdung für ihr Kind sehen und es vom Unterricht fernhalten wollen, muss dies durch ein ärztliches Attest bescheinigt werden. Dies gilt auch, wenn vorerkrankte Angehörige in einem Haushalt mit SuS wohnen und sie durch den Schulbesuch gefährdet sind.

Darüber hinaus gibt das Ministerium klare Vorgaben, wie im Falle einer Corona-Infektion oder eines -verdachts in einer Schule zu verfahren ist:

„Grundsätzlich sind Situationen nicht auszuschließen, in denen Schülerinnen und Schüler erst nach Betreten der Schule bzw. im Rahmen des laufenden Präsenzunterrichts z.B. als Kontaktpersonen bekannt werden. Die für diese Szenarien empfohlenen Vorgehensweise werden im Folgenden beschrieben.

Grundsätze:

  • Ein unverzügliches Handeln seitens der Schulleitung ergibt sich aus dem Infektionsschutzgesetz in Verbindung mit § 54 Abs. 4 SchulG. Danach können Schülerinnen und Schüler, deren Verbleib in der Schule eine konkrete Gefahr für die Gesundheit anderer bedeutet, vorübergehend oder dauernd vom Unterricht ausgeschlossen werden.
  • Vor Betreten der Schule, also bereits im Elternhaus, muss abgeklärt werden, dass die Schülerinnen und Schüler keine Symptome einer CO-VID-19-Erkrankung aufweisen. Sollten entsprechende Symptome vorliegen, ist die individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten.
  • Schülerinnen oder Schüler mit einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion dürfen weder am Präsenzunterricht teilnehmen noch zu einer Prüfung mit Präsenzerfordernis zugelassen werden. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die Kontaktpersonen der Kategorie I sind.
  • Sollte sich ein Familienmitglied einer Schülerin oder eines Schülers in Quarantäne befinden und die Schülerin oder der Schüler dennoch am Präsenzunterricht teilnehmen wollen, so hat das Gesundheitsamt über ggf. vorzunehmende hygienische und organisatorische Maßnahmen zu entscheiden.
  • Wenn die Schülerin oder der Schüler in einer häuslichen Gemeinschaft mit dem Familienmitglied lebt, so ist davon auszugehen, dass er oder sie ebenfalls von den Quarantänemaßnahmen betroffen ist. Über eventuelle Ausnahmen entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.
  • Die Hygienevorschriften und die infektionsrechtlichen Rahmenbedingungen (siehe §1 CoronaBetrVO; 23. Schulmail v. 05.06.20) müssen von allen am Schulleben Beteiligten eingehalten werden. Schülerinnen und Schüler mit symptomatischen Hinweisen sollen in Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt getestet werden. Zielsetzung ist die frühzeitige Unterbrechung von Infektionsketten. Grundlage hierfür ist insbesondere die Kontaktpersonennachfolge, die durch die Einrichtung konstanter Lerngruppen unterstützt wird.
  • Corona-Erkrankungen und -Verdachtsfälle sind transparent zu behandeln. Eltern und andere am Schulleben Beteiligte sollen daher informiert werden.“

 

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis danken. Die nächsten Tage und Wochen sind für alle am Schulleben Beteiligten eine große Herausforderung. Gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung sind im Sinne unserer Schulgemeinschaft gefordert. Wenden Sie sich bei Rückfragen oder Problemen jederzeit an uns und bleiben Sie gesund!